Sefa Akın Başıbüyük


Sefa Akın Başıbüyük (* 13. Oktober 1993 in Ortaköy) ist ein türkischer Fußballspieler, der für Çorum Belediyespor spielt.

Başıbüyük begann mit dem Vereinsfußball in der Jugend von Gençlik Çepnispor und spielte anschließend der Reihe nach für die Jugendmannschaften von İl Özel İdaresi SK und Çorumspor. Bei Çorumspor erhielt er im Sommer 2010 einen Profi-Vertrag, spielte aber weiterhin fast ausschließlich für die Jugendmannschaft. Im März 2011 wurde er in den Profikader integriert und saß bei einigen Spielen sogar auf der Ersatzbank. Sein Debüt als Profispieler gab er am 6. März 2011 in einer TFF-2. Lig-Begegnung gegen Adıyamanspor. Bis zum Saisonende absolvierte er neun Begegnungen für seine Mannschaft.
Im Sommer 2011 wurde sein Wechsel zum Erstligisten Trabzonspor bekanntgegeben.
Bereits vor Saisonbeginn wurde er vom Trainer Şenol Güneş aussortiert und an die Zweitmannschaft Trabzonspors, an den Drittligisten 1461 Trabzon, ausgeliehen. Mit dieser Mannschaft feierte er zum Saisonende die Meisterschaft der TFF 2. Lig und damit den direkten Aufstieg in die zweitklassige TFF 1. Lig. Im Sommer 2012 wurde er für eine weitere Spielzeit an 1461 Trabzon verliehen.
Zur Winterpause der Spielzeit 2012/13 wurde sein Leihvertrag aufgelöst, sodass Başıbüyük zu Trabzonspor zurückkehrte. Wenige Tage später wurde er für die Rückrunde an den Drittligisten Giresunspor ausgeliehen. Am Saisonende wechselte er samt Ablösesumme zu diesem Verein. Mit diesem Klub erreichte er am letzten Spieltag der Saison die Drittligameisterschaft und damit den Aufstieg in die TFF 1. Lig.
Başıbüyük spielte für die türkische U-18-, U-19- und die U-20-Jugendnationalmannschaft. Mit der türkischen U-19 nahm er an der U-19-Fußball-Europameisterschaft 2011 teil und schied mit seiner Mannschaft bereits in der Gruppenphase aus.
Im Rahmen der U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2013 wurde er in das Turnieraufgebot der türkische U-20-Nationalmannschaft berufen.
Im Sommer 2014 kehrte er in seine Heimatstadt zurück und heuerte beim Viertligisten Çorum Belediyespor an.

Alcântara (Lissabon)

Alcântara (aus dem Arabischen القنطرة, DMG al-qanṭara ‚die Brücke‘) ist eine portugiesische Gemeinde (Freguesia) im 2. Bairro der Hauptstadt Lissabon. Sie ist umgeben von den Nachbargemeinden Belém, Ajuda, Benfica, Campolide, Santo Contestável, Prazeres sowie vom Hauptstadtfluss Tejo. Die Freguesia besteht seit 1770, vorher war sie Teil der Freguesia von Ajuda.

Am 25. August 1580 schlug eine Armee des spanischen Königs Philipp II. unter dem Kommando des Herzogs von Alba bei Alcántara die Truppen des portugiesischen Thronanwärters António I.. Portugal geriet für sechzig Jahre unter spanische Herrschaft.
Die Ponte 25 de Abril verbindet als 3,2 Kilometer langer Brückenzug mit einer 2278 Meter langen Hängebrücke über den Tejo in Nord-Süd-Richtung Alcântara mit der südlich gelegenen Stadt Almada. Sie ist weltweit, nach der Tsing-Ma-Brücke, die zweitlängste Hängebrücke mit kombiniertem Straßen- und Eisenbahnverkehr. Über die Brücke führt in sechs Spuren die Autobahn A2/IP7.
In Alcântara gibt es zwei Nahverkehrs-Bahnhöfe: Bahnhof Lissabon Alcântara-Terra (Linha de Cintura) und Bahnhof Lissabon Alcântara-Mar an der Linha de Cascais. Sie liegen etwa einen Kilometer voneinander entfernt, was ein Umsteigen zwischen dort ankommenden Zügen des Nahverkehrs erschwert. Allerdings soll im Zuge des Projekts „Nova Alcântara“ ein neuer Bahnhof sowie die Optimierung des Containerterminals geplant sein – auch ein U-Bahn-Anschluss steht zur Debatte.
Zudem wird Alcântara durch die Avenida de India, der Hauptverkehrsader des Verkehrs Richtung Belém, Estoril und Cascais, durchquert. Zahlreiche Strassenbahn- und Buslinien bedienen Haltestellen innerhalb Alcântaras.
Noch ist das Stadtviertel nicht ans U-Bahn-Netz angeschlossen, jedoch steht eine Verlängerung der Linha Amarela der Metro Lissabon von Rato her zum Bahnhof Alcântara-Mar zur Debatte.
Am Doca de Santo Amaro befinden sich in ehemaligen und umgebauten Hafengebäuden einige Nachtclubs, die sich zu einem Szenetreff entwickelt hatten. Das Hafenbecken wird durch einen Yachthafen genutzt.
Das Aquädukt aus dem 18. Jahrhundert gehört mit einer Länge von 19 km zu den weltweit größten Bauten seiner Art und erstreckt sich von Queluz über Caneças bis in den Lissabonner Stadtteil Amoreiras. Das Alcântara-Tal überspannt es in 14 gotischen Bögen. Der höchste der Bögen hat eine Höhe von 65 m und eine Breite von 28 m. 1967 wurde der Betrieb eingestellt.
Ajuda | Alcântara | Alvalade | Areeiro | Arroios | Avenidas Novas | Beato | Belém | Benfica | Campo de Ourique | Campolide | Carnide | Estrela | Lumiar | Marvila | Misericórdia | Olivais | Parque das Nações | Penha de França | Santa Clara | Santa Maria Maior | Santo António | São Domingos de Benfica | São Vicente

Giuseppe Ermini

Giuseppe Ermini (* 20. Juli 1900 in Rom; † 21. Mai 1981 ebenda) war ein italienischer Rechtshistoriker, Universitätsrektor und Politiker.

Von 1917 bis 1921 studierte er an der Universität Rom Rechtswissenschaften und promovierte bei Francesco Brandileone über Giovanni da Legnano, einen Juristen des 14. Jahrhunderts. 1926 erlangte er die libera docenza und einen Lehrauftrag an der Universität Urbino. 1927 folgte der Ruf auf den Lehrstuhl für Italienische Rechtsgeschichte an der Universität Cagliari. 1932 wechselte er nach Perugia, wo er bis zur Emeritierung wirkte.
Von 1944 bis 1976 war er Rektor der Universität Perugia, nur während seiner Amtszeit als Unterrichtsminister übte er diese Funktion nicht aus. Von 1940 bis 1975 lehrte er auch Ius commune an der Lateranensischen Universität in Rom. 1952 war er Gründer und bis 1977 Präsident des Centro Italiano di Studi sull’Alto Medioevo (CISAM) , das weltweit für seine Kongresse und die daraus resultierenden Veröffentlichungen, vorwiegend zur Frühmittelalterforschung, bekannt ist. Weitere Studienzentren unter seiner Leitung entstanden in Todi, Gubbio und Spello, die Società internazionale di studi francescani, 1902 von Paul Sabatier in Assisi gegründet, wurde auf sein Betreiben hin reorganisiert.
1988 wurde das Centro di Studi Internazionali Giuseppe Ermini in Ferentino eröffnet, das ebenfalls auf seine Initiative zurückgeht. Der Plan wurde bereits im Zusammenhang mit dem 1977 gestifteten Premio Città di Ferentino gefasst, der ebenfalls von Ermini angeregt worden war. Im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen Studien zu Ferentino und seinem Territorium ohne Epochenbegrenzung und besonderer Berücksichtigung der Archäologie.
In der ersten Legislaturperiode 1948–1953 der italienischen Republik war er Abgeordneter des Wahlkreises Perugia-Rieti-Terni für die Democrazia Cristiana, nachdem er bereits 1946 der Assemblea Costituente als Vertreter des Wahlkreises XIX Perugia angehört hatte. 1953 wurde er wiedergewählt. Er war Mitglied des Ausschusses für Unterricht und Schöne Künste. Unter Amintore Fanfani (18. Januar 1954) war er sottosegretario alla Presidenza del Consiglio dei Ministri, im Kabinett Mario Scelba hatte er vom 10. Februar bis zum 18. September 1954 dieselbe Funktion inne, am 20. September wurde er Unterrichtsminister (Ministro della Pubblica Istruzione) bis zum 5. Juli 1955. Auch in der dritten (1958) und vierten Legislaturperiode (1963) gehörte er der Camera dei Deputati an. 1968 kandidierte er erstmals für den Senat, verfehlte allerdings den Einzug ganz knapp. Am 7. Mai 1972 wurde er für den Wahlkreis Perugia I als Senator gewählt, in dem er dem Ausschuss für Unterricht und Schöne Künste (Commissione Istruzione e Belle Arti) angehörte. Er engagierte sich besonders auf dem Gebiet der Bildungs- und der Kulturpolitik, darunter für die Errichtung des Ministero per i beni culturali e ambientali.

Supranaturalismus

Supranaturalismus (von lateinisch supra „über“; natura „Natur“) ist die Annahme einer Existenz von Übernatürlichem, das heißt von Strukturen oder Objekten, die nicht Teil der sinnlich wahrnehmbaren Welt der Dinge sind, sondern dieser zugrunde liegen oder sie überschreiten. In etwa diesem Sinne hat neben anderen auch Immanuel Kant den Ausdruck prominent verwendet, meint damit spezifisch aber vor allem, dass die genannte Voraussetzung ein erkenntnistheoretisches Fundament darstellt. Im (protestantischen) Christentum wird mit Supranaturalismus im engeren Sinne die Annahme einer göttlichen Offenbarung gemeint, deren Gehalt den menschlichen Verstand übersteigt, die aber dennoch erfahrbar ist.

In der Protestantischen Theologie ist nach Julius Wegscheider Supranaturalismus „die Denkart, nach welcher man eine von Gott unmittelbar und übernatürlich mitgeteilte Erkenntnis glaubt, die als solche schlechthin über die Vernunft erhaben ist“, wozu auch der Glaube an eine übernatürliche Offenbarung gehört. In der Begründung wird an dieser Stelle dann gern auf Immanuel Kant verwiesen, der der menschlichen Vernunft die Möglichkeit abspricht, bezüglich der Mitteilung Gottes zu Erkenntnissen zu gelangen. Christus wird hiernach als der Garant der göttlichen Autorität der Schrift gesehen, die aber dennoch im rationalistischen Sinn ausgelegt wird.
Geschichtlich hat der (protestantische) Supranaturalismus seine Wurzeln in Württemberg, wo die Universität Tübingen nahezu frei von Rationalismus bleibt. Die ältere supranaturalistische Tübinger Schule ist mit dem Namen Gottlob Christian Storr (1746–1805) verbunden. Weitere Tübinger Vertreter sind die Brüder Johann Friedrich Flatt und Carl Christian von Flatt, Nathanael Friedrich von Köstlin, Friedrich Gottlieb Süskind und Friedrich Steudel. In Norddeutschland ist der Dresdner Oberhofprediger Franz Volkmar Reinhard (1753–1812) zu nennen. Zur Norddeutschen Gruppe gehören auch Georg Christian Knapp, Johann August Heinrich Tittmann, Johann Friedrich Kleuker und Ernst Sartorius.
Zwischen Rationalismus und Supranaturalismus vermittelnd steht der so genannte rationalistische Supranaturalismus (auch: supranaturalistischer Rationalismus), mit dem die trotz gegenseitiger Polemik enge Verwandtschaft zwischen Supranaturalismus und Rationalismus explizit wird – zumal die eigentlichen Gegensätze im Supranaturalismus vs. Naturalismus und im Rationalismus vs. Irrationalismus zu liegen hätten. Das Christentum gilt dabei zunächst als Vernunftreligion. Ihr Ursprung aber liegt in der unmittelbaren göttlichen Offenbarung, deren Sinn erzieherisch verstanden wird.

Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung

Mit der Zweiunddreißigsten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Kurztitel: Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung) wurde die korrespondierende Richtlinie 2000/14/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Mai 2000 in deutsches Recht umgesetzt. Sie löste die bisherige Rasenmäherverordnung und eventuell getroffene kommunale Ruhezeitregelungen ab. Neben der Geräte- und Maschinenlärmschutz- verordnung gelten die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung und die Maschinenverordnung weiterhin.
Die 32. BImSchV regelt die Betriebsmöglichkeiten von 57 im Anhang genannten Geräten im Freien und die damit verbundenen umweltbelastenden Geräuschemissionen. Die 57 unterschiedlichen Geräte- und Maschinenarten, von Baumaschinen bis zu Gartengeräten, des Anhangs sind nochmals im ANHANG I der korrespondierenden Richtlinie 2000/14/EG auf S. 13-21 definiert.

§ 7 regelt die Betriebszeiten „in reinen, allgemeinen und besonderen Wohngebieten, Kleinsiedlungsgebieten, Sondergebieten, die der Erholung dienen … sowie auf dem Gelände von Krankenhäusern und Pflegeanstalten“
1) Geräte und Maschinen nach dem Anhang mit Nr. 01 bis 57
2) durchdringend laute Geräte und Maschinen nach dem Anhang mit
dürfen abweichend an Werktagen von 17.00 – 09.00 Uhr und von 13.00 – 15.00 Uhr nicht betrieben werden, sofern sie nicht mit dem Umweltzeichen nach Artikel 8 der Verordnung 1980/2000/EG gekennzeichnet sind.
§ 3 regelt die Obergrenzen der Schallleistungspegel (maximalen Schallemissionen in dB(A)) der 57 Gerätetypen. Die vom Hersteller garantierten Grenzwerte finden sich in Art. 12 der korrespondierenden Richtlinie 2000/14/EG auf S. 7-8. Zehn dBA-Einheiten bedeuten eine Verzehnfachung des Schalldrucks.
1. BImSchV | 2. BImSchV | 3. BImSchV (aufgehoben) | 4. BImSchV | 5. BImSchV | 6. BImSchV (aufgehoben) | 7. BImSchV | 8. BImSchV (aufgehoben) | 9. BImSchV
10. BImSchV | 11. BImSchV | 12. BImSchV | 13. BImSchV | 14. BImSchV | 15. BImSchV (aufgehoben) | 16. BImSchV | 17. BImSchV | 18. BImSchV | 19. BImSchV (aufgehoben) | 20. BImSchV | 21. BImSchV | 22. BImSchV (aufgehoben) | 23. BImSchV (aufgehoben) | 24. BImSchV | 25. BImSchV | 26. BImSchV | 27. BImSchV | 28. BImSchV | 29. BImSchV | 30. BImSchV | 31. BImSchV | 32. BImSchV | 33. BImSchV (aufgehoben) | 34. BImSchV | 35. BImSchV | 36. BImSchV | 37. BImSchV | 38. BImSchV (aufgehoben) | 39. BImSchV | 40. BImSchV | 41. BImSchV | 42. BImSchV