Jason von Pherai

Jason von Pherai (griech.: Ἰάσων ὁ Φεραῖος; † 370 v. Chr.) war als Tyrann von Pherai ein thessalischer Herrscher.

Jason gehörte zu den Vertretern der „Jüngeren Tyrannis“ im antiken Griechenland. Er folgte in der Herrschaft wohl 390 v. Chr. auf seinen Vater oder Schwiegervater Lykophron, den ersten Tyrannen von Pherai. Um 379 v. Chr. unterstützte er einen seiner Parteigänger, den Euböer Neogenes, bei der Erringung der Tyrannis in Oreos; allerdings wurde Neogenes bald wieder entmachtet.
Hatte Lykophron vergeblich danach gestrebt, ganz Thessalien unter seiner Herrschaft zu vereinen, so gelang dies seinem Nachfolger Jason, der sich für diesen Zweck unter anderem auf 6.000 auserlesene, von ihm persönlich trainierte Söldner stützen konnte. Nachdem er bis 375 v. Chr. die meisten thessalischen Städte unter seine Kontrolle gebracht hatte, wandte er sich gegen Pharsalos. Die Regierung dieser Stadt war einem ihrer reichen Bürger, Polydamas, anvertraut worden. Jason versuchte nicht sofort eine militärische Eroberung von Pharsalos, sondern trat zunächst mit Polydamas in Verhandlungen ein. Da dieser vom verbündeten Sparta keine Hilfe erhielt, schloss er sich schließlich 374 v. Chr. Jason an. Daraufhin wurde Jason zum Anführer (tagos) des thessalischen Bundes. Er setzte nun Tribute seiner Untertanen fest und befehligte 20.000 schwer bewaffnete Fußsoldaten (Hopliten) sowie 8.000 Kavalleristen, womit er die damals größte Armee in Griechenland zur Verfügung hatte.
Jason verbündete sich mit Makedonien, das damals von König Amyntas III. regiert wurde, ferner mit Theben und vermutlich auch Athen. 373 v. Chr. kam er gemeinsam mit dem Molosserkönig Alketas I. nach Athen, um sich für den angeklagten Feldherrn Timotheos einzusetzen, der maßgeblich aufgrund ihrer Intervention freigesprochen wurde. Jason schloss sich nicht dem Zweiten Attischen Seebund an, sondern unterhielt ein separates Bündnis mit Athen.
Nachdem der thebanische Feldherr und Politiker Epaminondas 371 v. Chr. die Spartaner in der Schlacht bei Leuktra geschlagen hatte, erreichte Jason – der zwar mit Theben verbündet war, es aber dennoch in keiner zu großen Vormachtstellung sehen wollte –, dass sich das spartanische Heer nach Abschluss eines Waffenstillstandes ungehindert zurückziehen konnte. Auf dem Rückweg durch Phokis verwüstete Jason die offene Unterstadt von Hyampolis und zerstörte die Befestigungen der spartanischen Kolonie Herakleia Trachinia. Mit dem Besitz der letztgenannten Stadt hatte er ungestörten Zugang nach Mittelgriechenland.
370 v. Chr. wollte Jason die Pythischen Spiele leiten und dabei mit seiner gesamten Truppenmacht nach Delphi ziehen, wurde jedoch bei der Inspektion seiner Kavallerie von einer Gruppe thessalischer Adliger ermordet, vermutlich unter Beteiligung Thebens. Zwei der Attentäter wurden von der Leibwache niedergemacht. Die anderen entkamen aber und wurden in den griechischen Städten, durch die sie flüchteten, ehrenvoll begrüßt, weil Jasons ehrgeizige Pläne allgemeine Angst erregt hatten. Laut Pausanias war Jason ein Bewunderer des griechischen Philosophen und Rhetors Gorgias von Leontinoi gewesen.
Antike Quellen schreiben Jason große Pläne zu: Er habe wie etwas später Philipp II. von Makedonien die Vorherrschaft über Griechenland ausüben wollen, ferner geplant, eine große Flotte zu bauen und – ebenfalls wie später die makedonischen Herrscher – das Perserreich anzugreifen.
Die Familie des Jason:

Angelina Maccarone

Angelina Maccarone (* 21. August 1965 in Pulheim bei Köln) ist eine deutsche Filmregisseurin und Drehbuchautorin.

Maccarone wurde als Tochter eines italienischen Gastarbeiters und einer deutschen Mutter geboren. Ursprünglich strebte Maccarone eine Karriere im Musikbereich an. Bereits im Alter von 14 Jahren begann sie Songtexte zu schreiben. Nach Beendigung der Schulzeit verfasste sie diverse Texte, die sie unter anderem an Udo Lindenberg und die heute nicht mehr bestehende Hamburger Band Roh verkaufte. 1985 siedelte sie nach Hamburg über und absolvierte ein Studium der Germanistik und Amerikanistik mit Schwerpunkt im Medienbereich. Ihre Magisterarbeit in Germanistik unter dem Titel „Eine Mainstream-Lesben-Komödie und ihre kultur- und filmhistorischen Voraussetzungen“ behandelt den Erfolg ihres ersten eigenen, 1995 entstandenen Films Kommt Mausi raus?!. Drehbücher schreibt sie seit 1992. Im Rahmen einer vom MEDIA-Programm der Europäischen Union unterstützten Trainingsinitiative für junge Talente durfte sie 2003 am Entwicklungs- und Script-Programm des griechischen Mediterranean Film Institute (MFI) teilnehmen.
Maccarone hat Lehraufträge als Dozentin für Drehbuch in den USA und ist Dozentin für Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin.
Als Kamerafrau ihrer Filme ist überwiegend Judith Kaufmann tätig; die Musik für ihre Filme komponiert meist der wie sie aus Pulheim stammende Jakob Hansonis.
In Verbindung mit dem von ihr geschriebenen und inszenierten Tatorts Wem Ehre gebührt kam es im Dezember 2007 zu heftigen Protesten der alevitischen Gemeinde in Deutschland; am 30. Dezember demonstrierten mehr als 20.000 Aleviten in Köln gegen die Ausstrahlung des Films.
Angelina Maccarone lebt gemeinsam mit ihrer Lebensgefährtin, der Filmeditorin Bettina Böhler, in Berlin.

Zilling

Zilling (deutsch Zillingen) ist eine französische Gemeinde mit 271 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Moselle in der Region Lothringen. Sie gehört zum Arrondissement Sarrebourg und zum Kanton Phalsbourg.

Zilling liegt etwa 13 Kilometer östlich von Sarrebourg auf einer Höhe zwischen 238 und 304 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 3,58 km².
Der Ort wurde 966 erstmals als Zuselingen erwähnt und gehörte ab 1661 zu Frankreich, wurde dann durch den Frieden von Frankfurt 1871 wieder deutsch und nach dem Ersten Weltkrieg wieder französisch. Auch in der Zeit des Zweiten Weltkriegs war die Region wieder unter deutscher Verwaltung.
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Die Nächte der Tino von Bagdad

Die Nächte der Tino von Bagdad sind orientalische Phantasien[A 1] von Else Lasker-Schüler, die 1907 als zweiter Prosa­band der Autorin im Axel Juncker Verlag in Berlin, Stuttgart und Leipzig unter dem Titel Die Nächte Tino von Bagdads erschienen.
In ein paar der neunzehn, durchweg kurzen Episoden – zelebriert von der Ich-Erzählerin Tino, der „Dichterin Arabiens“ – fließt in der näheren Umgebung des Harems zur Genüge Blut. Else Lasker-Schülers Orient umspannt das halbe südliche Mittelmeer; reicht von Marokko bis Philippopel.

Zeit und Ort sind angegeben: Tino, die erwachte steinalte Mumie, tanzt drei Tage nach der Regenzeit am Nil­ufer. Tinos Hals ist über und über perlengeschmückt und ihr Ohr verziert ein Steinring. Die Tänzerin reckt und streckt sich viper­schnell.
Das Geschehen spielt sich gleichsam auf Königsebene ab. Tino gehört den gekrönten Häuptern an. Schlanke Sklavinnen behüten und bedienen sie. Der Khedive unterhält Tino mit Freudenfesten. Sie erwartet die Rückkehr Senna Paschas.[A 2] Blau dominiert nicht nur in dieser Episode als Farbe, sondern verstreut über den ganzen Text hinweg. Blaue Wände im Harem; von einem blauen Schwan, blauen Träumen, blauen Haaren, einem blauen Kuss und einer blauen Nacht ist die Rede.[A 3]
Der liebenswürdige ägyptische Fürst Plumm Pascha sah Tinos Sohn Pull am Tigris­ufer in Bagdad auf einem weißen Elefanten reiten. Seitdem leben Tino und Pull bei Hofe in der Stadt an den Katarakten. Plumm Pascha hat Pull mit seinen sechs Monate alten Zwillingsprinzessinnen verheiratet. Tino kann wohl nicht anders – sie wird die neunundsiebzigste Frau Plumm Paschas werden.
Ortswechsel. In Bagdad fließt das Blut in Strömen. Immer wenn Tinos Onkel – der Kalif Ached Bey – mit seiner großen Hand winkt, wird ein Sohn „edler Mohammedaner­geschlechter“ Landesverrats wegen enthauptet. Andertags weilt der Kalif bei Allah. Der Oheim – in Jugendzeiten hatte er die Jüdin Naëmi geliebt – „liegt im Palast tot auf seiner großen Hand“. Im Tanzen wirbelt Tino, „Bagdads Prinzessin“ Wüstenstaub auf und tanzt über Meereswellen. Das Volk verstummt.
Tino, die tanzende Mumie, errichtet Jehova singend einen Tempel aus Himmelslicht.
Tino, inzwischen am Hofe ihres Onkel, des marokkanischen Königs Sultan Ali Mohammed, tanzt – nur notdürftig bekleidet – mit ihrem 16-jährigen Cousin Minn. Tinos Vater, der weißbärtige Mohammed Pascha, kennt kein Erbarmen. Die allzu genau hingesehen haben, werden auf der Stelle bestraft. Den schwarzen Dienern werden die Zungen durchbohrt und die Edelleute werden geblendet. Dem schrecklichen Strafgericht steht der königliche Onkel nicht nach. Tino meint, der Sultan habe Minn die Glieder zerrissen.
Zurück nach Ägypten: Mit dem Fakir ist nicht zu spaßen. Paarmaliges Begrabensein hat er überlebt und währenddessen „die Kräfte der Erde gesammelt“. In Theben blutet jede gebärfähige, blühende Frau unausgesetzt, nachdem sie der Fakir mit seiner fleischlosen Hand berührt hat. Tino möchte dem „frommen Werk“ Einhalt gebieten und kniet vor dem Erbarmungslosen nieder. Der Fakir will als Gegenleistung Tinos Fingerring. Sie lehnt ab, denn der Ring hat einen Stein. In dem trägt Tino den Himmel. Zur Strafe lässt der Fakir alle Frauen Thebens bluten.
In Kairo erhebt der Khedive Tino, die Tochter des weißbärtigen Mohammed Pascha, über alle seine Frauen. Als der Khedive mit ihr tanzen möchte, ist die Mumie einmal vorübergehend gestorben.[A 4]
Doch ungeachtet ihres Todes agiert die tanzende Mumie Tino quicklebendig weiter; liebt Abdul Antinous, den Sohn des jüdischen Feldherren Bor Ab Baloch.
Philippopel, der Bosporus und Konstantinopel erscheinen als eine Gegend. Tino will ihren Cousin Hassan lieben, teilt aber das Schicksal des Großmoguls. Von einem Insekt auf die Zunge gestochen, wird die Dichterin sprachlos. In Versen kann sie allerdings noch sprechen. Als Tino endlich die Umgangssprache wiedergefunden hat, wird sie das Sprachrohr des stummen Herrschers. Aber ihre Worte – Verbiegung und Verbesserung des Herrscherwillens artikulierend – missfallen. Der Großmogul wirft sie aus seinem Reichspalast und sie sinkt zur Eseltreiberin herab. Ihr wunderherrlicher Cousin Hassan, den sie lieben wollte, kann sie nicht mehr erkennen.
Tino küsst den schönen Griechenknaben Apollydes im Garten des Königs Amri Mbillre in der namenlosen Stadt. Tino und Apollydes lieben sich. Der Griechenknabe wird vom König dafür bestraft.
Lîlame hatte ihrem Gemahl – dem Großwesir von Konstantinopel – Mêhmêd geboren, einen Jungen mit hellblauen Haaren. Seiner Haarfarbe wegen wird der Kleine vom Volke verlacht. Als Mêhmêd herangewachsen und der Tag des großen Köpfens gekommen ist, will er sich an den Lachern aus der Volksmenge rächen. Aber die Köpfe rollen nicht. Mêhmêd demütigt jeden Lacher öffentlich und schickt ihn dann nach Hause.
Methusalem stirbt in seinem 969. Jahr an dem Tage, als seine Amme Mellkabe bestattet wird. Henoch, das ist Methusalems Vater, hält in Gestalt eines Raben[A 5] beim Verstorbenen Totenwache. Methusalems jüngster Sohn Grammaton ist Dichter. Seine beiden 500-jährigen Brüder bringen ihm bei, dass das väterliche Erbe wohl halbierbar, doch nicht durch Drei teilbar sei. Grammaton hasst nun die Brüder und rottet das ganze Geschlecht Methusalem aus.
Else Lasker-Schüler schrieb gegen das Missverständliche in ihrem Text an das Ehepaar Franz und Maria Marc: „Ihr meint ich sei ein sexueller Mensch, Ihr kennt mich nicht…“
Im Artikelkopf wurde von der Ich-Erzählerin Tino gesprochen. Das stimmt nicht ganz. Wenn Tino beim Namen genannt wird – zum Beispiel in der Episode Der Khedive – verlässt die Erzählerin vorübergehend den Ich-Standpunkt.
Der Text bleibt streckenweise beim ersten Lesen unklar. Zum Beispiel tritt in der Episode Der Magier kein Zauberer auf. Erst als nach ihm gesucht wird, folgt die Erkenntnis: Abduls Vater ist der Magier. Allein sein Feldherrenblick lässt die Stadttore der Feinde stürzen.

Rush University

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Die Rush University ist eine in Chicago ansässige privat geführte medizinische Universität. Angeschlossen ist eine Universitätsklinik, das Rush University Medical Center.

Der Vorläufer der heutigen Universität wurde 1843 als Rush Medical College gegründet. Das College wurde nach Benjamin Rush benannt, einem Arzt und einem der Gründerväter der Vereinigten Staaten. Als Lehrkrankenhaus diente das Presbyterian Hospital in Chicago. 1898 wurde die Hochschule der University of Chicago angeschlossen um 1942 die vorklinische Ausbildung einzustellen. Das Presbyterian Hospital blieb als Lehrkrankenhaus erhalten und fusionierte 1956 mit dem St. Luke’s Hospital.
1971 wurde das Rush Medical College wiedergegründet um den steigenden Bedarf an Ärzten im Bundesstaat zu decken. Die Hochschule fusionierte mit dem St. Luke’s Hospital zum Rush-Presbyterian-St. Luke’s Medical Center. Die Umbenennung zum heutigen Namen erfolgte 2003, wobei das Krankenhaus den Namen Rush University Medical Center erhielt.
Die Universität ist in vier verschiedene Colleges aufgeteilt:
41.874594-87.668842Koordinaten: 41° 52′ 29″ N, 87° 40′ 8″ W

Ivan Cavaleiro

2 Stand: 30. Juni 2015
Ivan Ricardo Neves Abreu Cavaleiro (* 18. Oktober 1993 in Vila Franca de Xira, Lissabon) ist ein portugiesischer Fußballspieler, der derzeit bei Benfica Lissabon unter Vertrag steht.

Ivan Cavaleiro kommt aus der Jugend des portugiesischen Rekordmeisters Benfica Lissabon. Mit der Wiedereinführung der B-Mannschaft Benficas im Jahr 2012 wurde Cavaleiro in seiner ersten Profisaison sofort Stammspieler. Nach einer starken ersten Saison und einem guten Start in die Saison 2013/14, schaffte Cavaleiro den Sprung in die erste Mannschaft.
Ivan Cavaleiro hat von der U-17 bis zur U-21-Nationalmannschaft Portugals alle Stationen durchlaufen. Mit der U-20-Auswahl nahm er an der U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2013 teil, wo er in vier Spielen zum Einsatz kam. Am 14. August 2013 debütierte Cavaleiro bei einem Freundschaftsspiel gegen die Schweiz für die U-21-Auswahl. Das Spiel endete mit einem 5:2-Sieg, bei dem Cavaleiro einen Hattrick erzielte. Am 5. März 2014 gab Cavaleiro unter Nationaltrainer Paulo Bento sein Debüt in der A-Nationalmannschaft.
Yhoan Andzouana | Farès Bahlouli | Tiémoué Bakayoko | Guido Carrillo | Ricardo Carvalho | Ivan Cavaleiro | Fábio Coentrão | Hélder Costa | Raphaël Diarra | Nabil Dirar | Elderson Echiéjilé | Fabinho | Thomas Lemar | Vágner Love | Kylian Mbappe | Beneddine Mehdi | João Moutinho | Paul Nardi | Kévin Ndoram | Jonathan Mexique | Mario Pašalić | Andrea Raggi | Bernardo Silva | Danijel Subašić | Seydou Sy | Jérémy Toulalan (C) | Adama Traoré | Almamy Touré | Lacina Traoré | Wallace
Trainer: Leonardo Jardim

Christian Köpke

Christian Köpke (* 14. Juni 1984 in München) ist ein deutscher Schachspieler, der den FIDE-Titel Internationaler Meister trägt.

Nach dem Abitur am Gymnasium München-Moosach 2003 leistete Köpke Zivildienst. 2004 begann er das Studium der Medieninformatik an der Ludwig-Maximilians-Universität München, welches er 2011 abschloss. Heute ist er als Softwareentwickler tätig und lebt mit seiner Ehefrau Elena Lewuschkina in München.
Im Alter von sechs Jahren erlernte Köpke das Schachspiel von seinem Vater. Nach ersten Stationen beim SK Obermenzing und dem Münchener SC 1836 schloss er sich 1997 dem SC Pasing an. Dort feierte er erste größere Erfolge auf Jugendebene, unter anderem als Bayerischer Einzelmeister in der Altersgruppe U 16 im Jahr 2000.
Von 2002 bis 2012 war er für den SK Tarrasch München aktiv, wo er 2004 mit der U 20-Mannschaft Bayerischer Meister sowie Deutscher Vizemeister wurde. Als Mitglied der ersten Mannschaft wurde er 2008 Bayerischer Meister und spielte anschließend bis 2012 in der 2. Schachbundesliga. Bei den deutschen Einzelmeisterschaften 2006 in Osterburg (Altmark) erzielte Köpke seine erste IM-Norm. Zugleich verbesserte er bei diesem Turnier seine Elo-Zahl auf über 2300 Punkte, womit er die Berechtigung zum Tragen des Titels FIDE-Meister erlangte. Die zweite und dritte IM-Norm gelangen ihm im Jahr 2008 bei der europäischen Einzelmeisterschaft in Plowdiw und beim Czech-Open in Pardubice. Im März 2009 wurde er zum Internationalen Meister ernannt unter der Bedingung, dass er eine Elo-Zahl von mindestens 2400 erreicht. Dies gelang ihm im Juli 2011, so dass er seitdem den Titel eines Internationalen Meisters trägt. Seit Juli 2012 spielt Köpke für den SC Garching, derzeit (Saison 2014/15) in der Oberliga Bayern. Außerdem ist er seit 2010 in Österreich für den SK Kufstein aktiv, zwischenzeitlich in der 1., aktuell (Saison 2014/15) in der 2. Bundesliga. 2011 wurde er mit der Mannschaft des SK Kufstein am ersten Brett Sieger in der 2.Bundesliga West.
Köpke war außerdem als Trainer im Nachwuchsbereich tätig.

Čakov u Českých Budějovic

Čakov (deutsch Groß Cekau, auch Großtschekau) ist eine tschechische Gemeinde mit 238 Einwohner (31. Dezember 2007). Sie liegt 12 km westlich von České Budějovice in 450 m ü.M., am Rande des Blanský les im Okres České Budějovice. Östlich fließt der Dehtářský potok.
Ähnlich wie das 2,5 km westliche Holašovice ist das 1262 erstmals erwähnte Čakov ein typisches Dorf mit alten Bauernhäusern.
Das Zentrum des Dorfes bildet die frühgotische St.-Linhardskirche, in der sich das Grabmal des Jiří Čakovec von Bohuslavice aus dem Jahre 1529 befindet. Weitere Plastiken aus dem 16. Jahrhundert, die die heiligen Linhart, Prokop und Korbinian darstellen, sowie eine Statue der Madonna aus dem 15. Jahrhundert sind heute in der Alšova jihočeská galerie auf Schloss Hluboká nad Vltavou ausgestellt.
Im Norden der Gemeinde liegt das Erholungsgebiet am Teich Dehtář.
Zur Gemeinde Čakov gehören die Ortsteile Holubovská Bašta (Baschten) und Čakovec (Klein Cekau, Kleintschekau).
Adamov | Bečice | Borek | Borovany | Borovnice | Boršov nad Vltavou | Bošilec | Branišov | Břehov | Budweis | Čakov | Čejkovice | Čenkov u Bechyně | Čížkrajice | Dasný | Dívčice | Dobrá Voda u Českých Budějovic | Dobšice | Dolní Bukovsko | Doubravice | Doudleby | Drahotěšice | Dražíč | Dříteň | Dubičné | Dubné | Dynín | Habří | Hartmanice | Heřmaň | Hlavatce | Hlincová Hora | Hluboká nad Vltavou | Homole | Horní Kněžeklady | Horní Stropnice | Hosín | Hosty | Hradce | Hranice | Hrdějovice | Hůry | Hvozdec | Chotýčany | Chrášťany | Jankov | Jílovice | Jivno | Kamenná | Kamenný Újezd | Komařice | Kvítkovice | Ledenice | Libín | Libníč | Lipí | Lišov | Litvínovice | Ločenice | Mazelov | Mladošovice | Modrá Hůrka | Mokrý Lom | Mydlovary | Nákří | Nedabyle | Neplachov | Nová Ves | Nové Hrady | Olešnice | Olešník | Ostrolovský Újezd | Petříkov | Pištín | Planá | Plav | Radošovice | Roudné | Rudolfov | Římov | Sedlec | Slavče | Srubec | Staré Hodějovice | Strážkovice | Strýčice | Střížov | Svatý Jan nad Malší | Ševětín | Štěpánovice | Temelín | Trhové Sviny | Týn nad Vltavou | Úsilné | Včelná | Vidov | Vitín | Vlkov | Vrábče | Vráto | Všemyslice | Záboří | Zahájí | Závraty | Zliv | Zvíkov | Žabovřesky | Žár | Žimutice

The Impossible

The Impossible (Originaltitel Lo imposible, Langtitel: The Impossible – Nichts ist stärker als der Wille, zu überleben, auch The Impossible – Überleben ist alles) ist ein melodramatischer Film aus dem Jahr 2012, der die wahre Geschichte einer spanischen Familie, die sich beim Tsunami von 2004 ereignete, zum Thema hat.

Henry und Maria kommen am 24. Dezember 2004 mit ihren drei Söhnen im thailändischen Khao Lak in ihrem Urlaubshotel an. Am übernächsten Tag wird die Familie, die sich am Pool des Hotels aufhält, vom Tsunami erfasst. Maria, Henry und die Kinder überleben die Katastrophe zwar, werden aber getrennt. Maria und Lucas, der älteste Sohn, treiben zunächst zusammen im Wasser, laufen dann zusammen durch die Trümmer und finden Daniel, der ebenfalls von seinen Eltern getrennt wurde, und nehmen ihn mit auf einen Baum, auf dem sie sich vor weiteren Wellen in Sicherheit bringen wollen. Die drei werden von Thailändern gefunden, die Lucas und die verletzte Maria in ein Krankenhaus bringen.
Henry befindet sich zusammen mit seinen Söhnen Thomas und Simon in den Trümmern des Hotels; er vertraut die beiden Fremden an, um selbst weiter nach seiner Frau und dem anderen Sohn zu suchen. Thomas und Simon werden zusammen mit anderen Kindern abtransportiert, als sie bei einem Zwischenstopp an einem Krankenhaus zufällig ihren Bruder Lucas und ihren Vater wiederfinden. Somit ist die ganze Familie im Krankenhaus vereint, wo Maria wegen ihrer Verletzungen operiert werden muss. Zur besseren medizinischen Versorgung werden alle nach Singapur geflogen.
„Fragen nach dem nicht Erzählbaren, nach der ‚true story‘, wie es zu Beginn des Films exponiert heißt – die Handlung basiert auf dem Schicksal der spanischen Familie Belon – bleiben außen vor, ‚The Impossible‘ lässt sie mit seinem fiesen emotionalen Impact gar nicht erst aufkommen, macht sie nicht zu seinem Problem. Den nicht annähernd einen ähnlichen Druck aufbauenden TV-Bildern von damals und dramaturgisch wenig pointierten Internet-Videos der Geschehnisse setzt der Film eine konsequent kondensierte Verpflanzung der Naturkatastrophe in individuell-körperliches Leiden und dessen Ausstellung entgegen. Nichts ist dabei mehr außerhalb zu denken.“
„‚The Impossible‘ ist ein packend gespieltes und wirkungsvoll, aber einseitig inszeniertes Katastrophen-Drama über den Überlebenskampf einer Familie.“
„Eine Familie erlebt Ende 2004 den Mördertsunami in Südostasien – das lässt auf einen Katastrophenfilm schließen. Stattdessen wurde aus The Impossible ein selten intensives Drama mit zwei unglaublich starken Hauptdarstellern. Enttäuschend ist nur das zu konstruierte und kitschige Ende.“

Goroubankassam

Region
Goroubankassam (auch: Gorouban Kassam, Gorou Bankassam) ist eine Landgemeinde im Departement Dosso in Niger.

Goroubankassam liegt in der Großlandschaft Sudan. Die Nachbargemeinden sind Mokko im Nordwesten, Tombokoirey I im Nordosten, Karguibangou im Osten, Tessa im Südosten, Farey im Süden, Gollé im Südwesten und Dosso im Westen. Das Gemeindegebiet ist in 33 administrative Dörfer, 26 traditionelle Dörfer, einen Weiler und 26 Lager gegliedert. Der Hauptort der Landgemeinde ist das administrative Dorf Goroubankassam (auch: Gorou Bankassam).
Die Landgemeinde Goroubankassam ging 2002 bei einer landesweiten Verwaltungsreform aus einem Teil des Kantons Dosso hervor. Im Juni 2008 zerstörten Überschwemmungen 181 Hütten in der Gemeinde, 266 Einwohner galten als geschädigt.
Bei der Volkszählung 2001 hatte Goroubankassam 24.870 Einwohner. Bei der Volkszählung 2012 betrug die Einwohnerzahl 33.125.
Die Gemeinde liegt in einer Zone, in der Regenfeldbau betrieben wird. Durch Goroubankassam verläuft die Nationalstraße 1, die hier Teil der internationalen Fernstraße Dakar-N’Djamena-Highway ist.
Dosso | Farey | Garankédey | Gollé | Goroubankassam | Karguibangou | Mokko | Sambéra | Tessa | Tombokoirey I | Tombokoirey II